Alkoholisierte Fledermäuse sind noch flugfähig
City- & Szenenews
30.12.2011
Silvester naht, ein Fest, das die Wenigsten ganz ohne Alkohol verbringen und das manch einem zur Erinnerung daran einen mächtigen Kater bescheren wird. Apropos: Unter den Tieren sind manche offenbar weit trinkfester als wir Menschen.
Ein Artikel auf fr-online.de beschäftigt sich mit einer interessanten Tatsache, die manchen neidisch werden lassen könnte: Alkoholgenuss bei Tieren. Beginnend mit den kleinen Fruchtfliegen, die der Biergartenbesucher nur allzu oft aus seinem Glas fischen muss. Verantwortlich dafür, wie Insektenforscher kürzlich herausfanden, ein Rezeptor, der auf die süßlich schmeckende Verbindung Glycerin anspricht, die sich als Folge der Gärung im Bier anreichert. Die kleinen Drosophila, so der wissenschaftliche Name der Plagegeister, werden von dem Genuss allerdings ebenso betrunken wie wir Menschen. Erblich bedingt vertragen einige unter ihnen jedoch zunehmend mehr Alkohol.
Im Regenwald von Malaysia sind die Tiere nicht auf den Menschen angewiesen, um sich zu berauschen. Die Blüten der Bertram-Palme Eugeissona tristis produzieren reichlich Nektar, der von verschiedenen Hefearten vergoren wird. In Folge enthält der Nektar bis zu 3,8 Prozent Alkohol. Frank Wiens und Annette Zitzmann von der Universität Bayreuth fanden sieben Säugetierarten, die sich regelmäßig an diesen Alkoholspendern gütlich tun. Besonders trinkfest sind offenbar neben einem Spitzhörnchen verschiedene Fledermausarten, die selbst 1,1 Promille in keinster Weise in ihren Flugfertigkeiten behindern.
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(pb)
Silvester naht, ein Fest, das die Wenigsten ganz ohne Alkohol verbringen und das manch einem zur Erinnerung daran einen mächtigen Kater bescheren wird. Apropos: Unter den Tieren sind manche offenbar weit trinkfester als wir Menschen.
Ein Artikel auf fr-online.de beschäftigt sich mit einer interessanten Tatsache, die manchen neidisch werden lassen könnte: Alkoholgenuss bei Tieren. Beginnend mit den kleinen Fruchtfliegen, die der Biergartenbesucher nur allzu oft aus seinem Glas fischen muss. Verantwortlich dafür, wie Insektenforscher kürzlich herausfanden, ein Rezeptor, der auf die süßlich schmeckende Verbindung Glycerin anspricht, die sich als Folge der Gärung im Bier anreichert. Die kleinen Drosophila, so der wissenschaftliche Name der Plagegeister, werden von dem Genuss allerdings ebenso betrunken wie wir Menschen. Erblich bedingt vertragen einige unter ihnen jedoch zunehmend mehr Alkohol.
Im Regenwald von Malaysia sind die Tiere nicht auf den Menschen angewiesen, um sich zu berauschen. Die Blüten der Bertram-Palme Eugeissona tristis produzieren reichlich Nektar, der von verschiedenen Hefearten vergoren wird. In Folge enthält der Nektar bis zu 3,8 Prozent Alkohol. Frank Wiens und Annette Zitzmann von der Universität Bayreuth fanden sieben Säugetierarten, die sich regelmäßig an diesen Alkoholspendern gütlich tun. Besonders trinkfest sind offenbar neben einem Spitzhörnchen verschiedene Fledermausarten, die selbst 1,1 Promille in keinster Weise in ihren Flugfertigkeiten behindern.
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(pb)
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